14. September 2006
Wie das Statistische Bundesamt Deutschland heute in einer Pressemitteilung mitteilt, stieg der Anteil deutscher Studenten an ausländischen Universitäten 2004 um 5 Prozent. Frankreich belegt mit einem Anteil von 9 Prozent den sechsten Platz in der Gunst der Studierenden.

Vor allem die Universität von Caen und Würzburg tragen mit ihrer Zusammenarbeit zu einem regen Austausch von Studenten aus dem Calvados und Unterfranken bei.
So steht die Uni in Caen auf der Würzburger Liste ganz oben auf dem ersten Platz und auch auf der französischen Seite findet Würzburg Erwähnung.
Welche Bedeutungen solche Aufenthalte haben, die natürlich auch zum Erlernen der deutschen und französischen Sprache dienen, macht vielleicht ein Zitat Hans-Walter Schlies deutlich, der in Straßburg Bereichsleiter bei ARTE ist und selbst bis zum Abitur kein Französisch sprach:
“Englisch ist sehr wichtig, weil es die Sprache des Handels, des Internet und der Finanzen ist. Jedoch ist Deutsch ebenso wichtig in Frankreich, denn Frankreich und Deutschland sind Nachbarn und haben in vielerlei Hinsicht intensive Austauschbeziehungen. Wie soll man da mitmachen können, wenn man die Sprache des Handelspartners nicht kann?” (Quelle: Magazin Recontre)